Heizen im Frühling: 3 einfache Tipps zum Energie sparen
Die Tage werden wärmer, doch morgens und abends ist es oft noch kühl. Diese typischen Temperaturunterschiede im Frühling führen dazu, dass viele Haushalte ihre Heizung ständig hoch- und herunterdrehen. Dabei lässt sich gerade in der Übergangszeit viel Energie sparen – mit der richtigen Heiz- und Lüftungsstrategie.
Diese drei einfachen Tipps helfen, Heizkosten zu reduzieren und gleichzeitig für ein angenehmes Raumklima zu sorgen.
- Heizung möglichst konstant laufen lassen
Auch wenn es mittags deutlich wärmer wird, lohnt es sich meist, die Heizung auf niedriger Stufe weiterlaufen zu lassen. Häufiges Hoch- und Runterdrehen der Thermostate kann mehr Energie verbrauchen als eine gleichmäßige Temperatur.
Vor allem in älteren oder weniger gut gedämmten Gebäuden gilt: lieber leicht absenken statt komplett ausschalten. So bleiben Räume und Wände temperiert und lassen sich am Abend schneller wieder aufheizen, wenn die Temperaturen draußen sinken.
- Im Frühling richtig lüften
Regelmäßiges Lüften sorgt für frische Luft und verhindert Feuchtigkeit in der Wohnung. Im Frühling empfiehlt es sich, drei- bis viermal täglich für etwa zehn bis fünfzehn Minuten zu lüften.
Am effektivsten ist Stoß- oder Querlüften: Öffnen Sie dafür mehrere Fenster gleichzeitig, idealerweise gegenüberliegende. So wird die Luft schnell ausgetauscht.
Wichtig:
- Fenster nicht dauerhaft gekippt lassen – das verschwendet Energie.
- Während des Lüftens die Heizkörperventile schließen.
- Am besten am Nachmittag noch einmal lüften, wenn die Außentemperaturen relativ mild sind.
- Heizkörper beim Frühjahrsputz reinigen
Viele Heizkörper sammeln während der Heizperiode Staub zwischen den Lamellen. Das kann die Wärmeabgabe verringern und den Energieverbrauch erhöhen.
Der Grund: Heizkörper erwärmen die Luft, die nach oben steigt. Gleichzeitig wird kühlere Luft von unten nachgezogen – dabei gelangen Staub und Flusen in die Zwischenräume.
Eine gründliche Reinigung kann daher helfen, die Heizleistung zu verbessern. Wichtig ist, die Heizkörper vorher auszuschalten und vollständig abkühlen zu lassen.
Flüssiggas als Energieträger
Flüssiggas (LPG) besteht hauptsächlich aus Propan und Butan oder deren Mischungen. Es wird bereits bei geringem Druck flüssig und lässt sich daher gut lagern und transportieren.
Wichtig ist die Abgrenzung zu verflüssigtem Erdgas (LNG), das überwiegend aus Methan besteht. Flüssiggas verbrennt vergleichsweise schadstoffarm und mit reduzierten CO₂-Emissionen. Neben klassischem Flüssiggas stehen auch erneuerbare Varianten zur Verfügung, etwa biogenes Flüssiggas oder künftig Dimethylether (rDME).